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Körper.Scham.LOS.

Ein literarisch-kreatives Projekt über Bodyshaming, Scham und Körpergeschichten.

Körper werden ständig bewertet – in sozialen Medien, Familien, beim Sport, in der Schule oder im Gesundheitssystem. Viele Menschen tragen Erfahrungen von Scham, Ausgrenzung oder Ablehnung mit sich, die selten ausgesprochen werden.

Körper.Scham.LOS. schafft einen geschützten Raum für Frauen*, die Bodyshaming erlebt haben. Über mehrere Monate verbinden wir kreatives Schreiben, Austausch und Reflexion, um persönliche Erfahrungen sichtbar zu machen und neue Geschichten über den eigenen Körper zu entwickeln.

Gemeinsam fragen wir:

– Welche Geschichten wurden über meinen Körper erzählt?
– Wie spreche ich selbst mit mir?
– Welche Erfahrungen haben Scham geprägt?
– Wie kann aus Scham Selbstbestimmung entstehen?

In monatlichen Online-Treffen entstehen Texte, Gedanken, Bilder und neue Perspektiven. Begleitet wird das Projekt durch literarische Methoden, systemische Impulse und freiwillige dokumentarische Einblicke in den Prozess.

Am Ende sollen die entstandenen Geschichten nicht unsichtbar bleiben: Geplant sind eine gemeinsame Veröffentlichung, öffentliche Lesungen und weitere Formate, die das Thema sichtbar machen und gesellschaftliche Diskussionen anstoßen.

Denn Körpergeschichten verdienen Raum – auch die, die lange verschwiegen wurden.

Das Projekt wird gemeinsam von Anne Müller und Dorothea Stelling begleitet. Anne Müller ist Autorin und systemische Beraterin und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Themen wie Körperbildern, Scham und gesellschaftlichen Grenzüberschreitungen. Dorothea Stelling ist Verlagsinhaberin und begleitet seit Jahren Schreibprozesse und literarische Projekte.

Das Projekt befindet sich aktuell in der Förderphase.

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