Nicht Queer genug - und jetzt?
Ein Projekt über queere Identität, Zugehörigkeit und das Gefühl, nicht genug zu sein.
Nicht alle queeren Erfahrungen sehen gleich aus. Manche Menschen fühlen sich zugehörig und gleichzeitig nicht. Zu queer für manche Räume, nicht queer genug für andere. Besonders bi+, pansexuelle oder fluide Menschen erleben Unsicherheit, Unsichtbarkeit oder das Gefühl, sich erklären zu müssen.
Wir schaffen einen geschützten Ort für Austausch, Reflexion und kreatives Schreiben rund um Identität, Zugehörigkeit und die Frage: Wo gehöre ich hin und muss ich das überhaupt beweisen?
Gemeinsam beschäftigen wir uns mit Fragen wie:
– Wann habe ich mich ausgeschlossen gefühlt?
– Welche Geschichten wurden über meine Identität erzählt?
– Welche Erfahrungen bleiben oft unsichtbar?
– Wie entsteht Zugehörigkeit?
– Was bedeutet Queerness für mich persönlich?
Durch Schreiben, Austausch und kreative Methoden entstehen neue Perspektiven und eigene Geschichten über Identität, Scham, Sichtbarkeit und Selbstbestimmung.
Begleitet werden soll das Projekt von einer queeren Fachperson bzw. Dozent*in mit eigener Erfahrung oder Expertise im Bereich Identität, Community und Diskriminierungserfahrungen. Gemeinsam möchten wir einen sicheren Raum schaffen, in dem Unsicherheiten ausgesprochen werden dürfen – ohne Rechtfertigungsdruck.
Die entstandenen Texte und Erfahrungen sollen langfristig sichtbar gemacht werden, etwa durch Veröffentlichungen, Veranstaltungen oder weitere Austauschformate.
Das Projekt befindet sich aktuell in der Planungsphase.
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